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Neuerscheinungen
"Russenlager"
Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges in Groß Breesen bei Guben.
Andreas Peter
2., bedeutend erweiterte, Auflage 2017, erscheint Ende November 2017

      19,95 €
"Russenlager"

Ab September 1914 entstand in Groß Breesen bei Guben ein Kriegsgefangenenlager, in dem bald mehrere tausend Kriegsgefangene, vor allem Russen, untergebracht wurden.
Die Geschichte dieses „Russenlagers“, wie es im Volksmund genannt wurde, und der Alltag der Gefangenen wird hier anhand archivalischer Quellen aus in- und ausländischen Archiven, historischen Pressemeldungen, Erinnerungen sowie zahlreicher, bislang noch nirgends veröffentlichter Fotos, erstmals ausführlich und anschaulich dargestellt.
Ein Exkurs verweist auf weitere Kriegsgefangenenlager in Cottbus, Crossen (Oder), Beeskow und Frankfurt (Oder) ein.
Stadtplan Spremberg 1925
mehrfarbiger Reprint des Originals von 1925
handlich gefaltet im Schutzumschlag

      12,50 €
Stadtplan Spremberg 1925

Angeboten wird der historische Stadtplan von Spremberg in der Niederlauitz als hochwertiger Neudruck der Ausgabe von 1925. Maßstab 1:7.500, Größe offen: 57 x 74 cm, handlich gefaltet im Schutzumschlag
Geschichte der Stadt Freystadt in Schlesien
Carl Walter
Neudruck des Originals von 1934

      24,95 €
Geschichte der Stadt Freystadt in Schlesien

Angeboten wird der Neudruck der "Geschichte der Stadt Freystadt in Schlesien" von Carl Walter als hochwertiger Neudruck in einer kleinen Auflage von 250 Exemplaren.
Adressbuch Einwohnerbuch der Kreis- und Industriestadt Sorau mit Gassen, Triebel, Christianstadt
Kunzendorf und Seifersdorf 1937
Reprint in einer Hardcover-Ausgabe

      34,95 €
Adressbuch Einwohnerbuch der Kreis- und Industriestadt Sorau mit Gassen, Triebel, Christianstadt

Ab sofort ist der hochwertige Neudruck des überaus seltenen Adreßbuches von Sorau (Zary) mit Gassen (Jasien), Triebel, Christianstadt (Krzystkowice) sowie der Dörfer Kunzendorf und Seifersdorf lieferbar
Alte Gubener Ansichten 2018
21. Ausgabe
Versand erfolgt wegen Übergröße 28 x 29 cm als Päckchen (5,00 Euro)

      13,50 €
Alte Gubener Ansichten 2018

Die Entstehung der evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt (Oder)
und ihr Verhältnis zur Stadtgemeinde
Heinrich Andriessen
Erweiterter Neudruck des Originals von 1918

      18,95 €
Die Entstehung der evangelischen Kirchengemeinden in Frankfurt (Oder)

Aus Anlass des 500jährigen Reformationsjubiläums erscheint der durch eine Kurzbiographie des Autors erweiterte Neudruck dieses wichtigen Grundlagenwerkes zur Kirchengeschichte von Frankfurt (Oder).
Die Reformation & Aus der Geschichte der Klosterkirche in Guben
Erweiterter Neudruck der Ausgaben von 1917 und 1932
Gustav Mix
Das Buch erscheint Mitte Mai 2017

      19,95 €
Die Reformation & Aus der Geschichte der Klosterkirche in Guben

Zur Neuausgabe der beiden Schriften
In jüngerer Zeit erschienen einige Einzeldarstellungen, die sich Kirchen bzw. Religionsgemeinschaften in Guben widmeten. Erinnert sei an „Nachbarn von einst – Bilder und Dokumente jüdischen Lebens“ aus dem Jahre 1999. Ulrich Stephan veröffentlichte 2006 die „Chronik des Kirchspiels Groß Breesen“. Im Jahr darauf erschien „Die Stadt- und Hauptkirche in Guben/Gubin – eine Bau- und Kulturgeschichte“, ein Buch, das auch ins Polnische übersetzt wurde. 2009 schließlich kam die erweiterte Neuausgabe des Buches „Der Teufel in Guben“ in den Handel, in dem der langjährige Pfarrer der hiesigen Klosterkirche, Gustav Mix (1876–1943) die Geschehnisse um die Einführung der Reformation in Guben zu einer historischen Erzählung formte.
Das 500jährige Jubiläum der Reformation 2017 bietet den äußeren Anlass, zwei weitere wichtige Schriften von Gustav Mix neu herauszugeben. Sie erschienen erstmals 1917 bzw. 1932. Seitdem befasste sich leider niemand in dieser Ausführlichkeit mit der Reformation und der Geschichte der Klosterkirche in Guben. Daher sind es diese Publikationen auch nach so vielen Jahren wert, der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht zu werden.
Um die Lektüre zu erleichtern, wurden sie neu gesetzt und bei der Transkription bemerkte grammatikalische oder Schreibfehler des Originals stillschweigend korrigiert. An einigen Stellen wurden kurze Ergänzungen vorgenommen. Der Bildteil wurde durch Motive aus dem Archiv des Niederlausitzer Verlages erweitert.
Es fiel auf, dass Gustav Mix bei den Pfarrern der Klosterkirche den späteren hochrangigen Theologen Dr. Otto Dibelius nicht nennt. Er war von Ende Oktober 1906 für ein Jahr lang an der Klosterkirche als Hilfsprediger tätig, bevor er als Archidiaconus nach Crossen (Oder) wechselte.
Die hier zusätzlich eingefügten Rezensionen aus den „Niederlausitzer Mitteilungen“ belegen, wie die Historiker Dr. Rudolf Lehmann und Karl Gander als kompetente Zeitgenossen des Autors, seine Arbeiten einschätzten.
Die Nachbetrachtungen widmen sich der Person des Autors sowie seinem schriftstellerischem Schaffen. Sie sind in anderer Form bereits dem 2009 neu erschienenen Buch von Gustav Mix „Der Teufel in Guben“ angehängt.
Möge diese Neuveröffentlichung dazu anregen, die Geschichte der Klosterkirche weiter zu schreiben.

Hannelore Adam, Uschi Schulz, Prof. Dr. Hans-Christian Deter und Steffen Lohbrandt danke ich einmal mehr für ihre Unterstützung!

Guben im März 2017 Andreas Peter

Zum Geleit
Das Jahr 2017 steht für uns evangelische Christen ganz im Zeichen und unter dem Eindruck des 500. Jahrestages des Beginns der Reformation. In einer Reihe von interessanten Veranstaltungen wird über das gesamte Jahr hinweg auch in Guben ihren vielseitigen Wirkungen nachgegangen.
Dass dabei das kleine Dorf Kerkwitz, einst zum Gubener Kloster gehörig, beim Europäischen Stationenweg in einem Atemzug mit Metropolen wie London, Liverpool, Rom, Venedig und Berlin genannt wird, erfüllt uns mit beonsonderer Freude und auch Stolz. Die dortige Veranstaltung vom 10. bis 12. Mai 2017 wird als Höhepunkt des Kirchenjahres sicherlich lange in Erinnerung bleiben.
Hier deutet sich bereits an, wie sich die große Geschichte im Kleinen widerspiegelt. Denn auch unsere Klosterkirche begeht in diesem Jahr ein Jubiläum: vor 155 Jahren, im Oktober 1862, wurde sie der Gemeinde feierlich übergeben.
Ich kann es daher nur begrüßen, dass aus Anlass dieser beiden Jubiläen zwei Schriften neu erscheinen, die sich sowohl der Reformation, als auch der Klosterkirchengeschichte in Guben eingehend widmen. Beim Lesen wird eines deutlich: In beiden Fällen bedurfte es des beherzten Auftretens entschlossener Männer, die kraftvoll für ihre Sache einstanden, Rückschläge überwanden und ihr großes Ziel nie aus den Augen verloren.
Vielleicht überrascht es den einen oder die andere, zu erfahren, dass Guben auch in persona eng mit dem Reformator Martin Luther in Verbindung stand, denn sein guter Freund Leonhardt Reiff, auch Leonhard Bayer genannt, unterstützte die reformatorischen Bestrebungen in Guben maßgeblich. Dessen spätere Ehefrau, Gertraud von Mühlen, war übrigens, genau wie Luthers Gattin, Katharina von Bora, eine geflohene Nonne aus dem Kloster Nimbschen. Schließlich zählte Guben mit zu den ersten Städten der Niederlausitz, die sich zur Lehre Luthers bekannten.
Denken wir zudem an den bekannten Theologen Paul Tillich aus Starzeddel im alten Landkreis Guben, den Kirchenliederdichter und Gubener Bürgermeister Johann Frank sowie den Melodienschöpfer Johann Crüger aus Groß Breesen, so können wir mit Genugtuung feststellen, dass der Name Guben in der evangelischen Christenheit einen festen Platz und guten Klang hat.
Der Gubener Historiker Karl Gander urteilt in seinem „Führer durch Guben und Umgebung“ von 1914, S. 11: „Die Bevölkerung Gubens ist zum größten Teil evangelisch. Sie liebt Freiheit und Unabhängigkeit der Gesinnung, zeichnet sich aber auch durch Duldsamkeit und Friedfertigkeit gegen Andersdenkende aus, und zwar ebenso in religiöser, wie politischer Beziehung.“
Diese Einschätzung findet in der Rückschau ihre Bestätigung bei der Auflösung des „Klosters vor Guben“, denn letzte Äbtissin, Margarete von Werdeck, wurde nicht etwa mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt, sondern erfreute sich bis zu ihrem Tode 1564 allgemeiner Achtung. Gelebte Ökumene schon vor fast 500 Jahren!
Unsere Kirchengemeinde tut gut daran, diese religiöse Toleranz auch in Zukunft mit Leben zu erfüllen.
Die Worte des Autors Gustav Mix aus seiner Schrift „Die Reformation in Guben“ möchte ich hier abschließend auf das vorliegende Buch übertragen und unterstreichen: „Möchte es dazu beitragen, die Liebe zu unserer evangelischen Kirche zu mehren.“

Guben, im März 2017 Pfarrer i.R. Wolfram Schulz
Stadtplan Cottbus um 1935 mit Straßenverzeichnis
mehrfarbiger Reprint des Originals in A1-Größe

      19,95 €
Stadtplan Cottbus um 1935 mit Straßenverzeichnis

Angeboten wird als hochwertiger Reprint des Originals von etwa 1935 der großformatige mehrfarbige und künstlerisch gestaltete Stadtplan von Cottbus. Größe DIN A1 (59 x 84 cm) gedruckt auf Bilderdruckpapier matt 200 gr/qm. Der Plan ist nicht gefaltet und wird in Rolle mit Hermes (6,90 Euro Porto) verschickt. (Bei privaten Bestellungen ab 3 Exemplare erfolgt der Versand mit Vorkasse frei Haus!)