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Presse
Eine Missachtung der Interessen der Menschen
Eindrücke und Gedanken zur Veranstaltung über den Aufstand des 17. Juni 1953

Am Dienstag Abend fanden sich zahlreiche interessierte Gäste zu einer Veranstaltung im Kulturzentrum Obersprucke ein, zu der Manfred Augustyniak und Gerhard Gunia eingeladen hatten. Im Vorfeld war zu lesen, dass die Referenten den „Versuch einer objektiven und wahrheitsgemäßen Betrachtung“ der Ereignisse um den 17. Juni 1953 in Guben bzw. der Umgebung unternehmen wollten. Man durfte also gespannt sein.
Den ersten Vortrag bot der Historiker Dr. Norbert Podewin aus Berlin, der bereits bei einer ähnlichen Veranstaltung zu Wilhelm Pieck in Guben referiert hatte. Doch wie bei jener Gelegenheit bot er auch hier nur „alten Wein in neuen Schläuchen“: Der Einfluß des RIAS, Rowdys in Berlin, berechtigte Arbeiterforderungen, die missbraucht wurden ... und dergleichen altbekannte Geschichten.
Natürlich ist eine Einordnung der Ereignisse in die Zeit des Kalten Krieges notwendig, doch sich fast eine dreiviertel Stunde dabei aufzuhalten, um dann nur noch kurz zum eigentlichen Thema etwas zu sagen, kann nicht Sinn und Zweck der Sache sein. Danach nahm Manfred Augustyniak das Wort, der sich zu dieser Veranstaltung extra die Bezeichnung Historiker zugelegt hat.
Sich selbst zur Kürze zwingend entrollte er ein beeindruckendes Bild sozialer Missstände und des permanenten Mangels einfachster Konsumgüter zu Beginn der 1950 Jahre, die den Unmut zahlreicher Menschen hervorriefen. Die Massenabwanderung in den Westen war eine Folge davon. Kritik wurde von Seiten der SED-Funktionäre unterdrückt. Es gab Wichtigeres zu tun: den Frauentag vorbereiten, den 1. Mai und natürlich die Normerhöhungen zu verkünden. Proteste wurden laut – schon Wochen vor dem Aufstand des 17. Juni und auch in der Niederlausitz. All dies zeige eine Missachtung der Interessen der Menschen durch die SED auf allen Ebenen und ihre fehlerhafte Politik – so Manfred Augustyniak.
In Guben dagegen blieb es relativ ruhig in jenen Tagen. Kleinere Streiks ausgenommen. Lediglich in Fürstenberg/Oder und der Baustelle des Flugplatzes bei Drewitz bilden hier markante Ausnahmen. Manfred Augustyniak führt dies auf die „traditionell linke Einstellung“ eines großen Teils der Arbeiterschaft in den Gubener Betrieben zurück. Den Versuch, diese Einschätzung zu belegen, unternahm er erst gar nicht.
Auf die Frage hin, was denn diese Veranstaltung nun Neues gebracht hätte, war zu hören, man hätte damit zur Versachlichung der Diskussion über den Aufstand des 17. 1953 Juni beigetragen. War denn alles unsachlich, was in den letzten Jahren dazu in Guben gesagt und geschrieben wurde? Na, einen Versuch war es halt wert, liebe Freunde und Genossen.



2003-05-21

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